MENSCHEN STOLPERN NICHT ÜBER BERGE,
SONDERN ÜBER MAULWURFSHÜGEL UND BODENMINEN
 

MACHT

Es liegt in Vanesco’s Kunst: die Wahrnehmung von Gewalt und die Wahrnehmung
des Zarten, des scheinbar Schwachen.
Die Nahebringung erfolgt nicht Werk für Werk und nicht durch Belehrung wie
Aussage – Schluss, Aussage – Schluss; die Werke scheinen selbst zu arbeiten.
Sie nähren sich aus dem Lebendigen, unmerklich. Dennoch – das Zarte, scheinbar
Schwache, holt auf, gewinnt, weil auch Macht.

 

Dr. Dr. Helmut Swozilek
Direktor Vorarlberger Landesmuseum
Bregenz 2002

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