In einer Zeit, da „die Dinge im Sattel sitzen und die Menschheit reitet" wie nie zuvor, die Spannungen von Furcht, Sorge und Entfremdung die Seelen verheeren, bin ich Mensch und Künstler. Das Mensch-Sein gibt mir die einmalige Gelegenheit, liebend zu werden. Meine Arbeit ist mir existentielles Seelenbrot. Die Tatsache, dass ich da und dort mit meinem Herzbohrer „hineinstochere" oder mit Humor und Heiterkeit Objekte gestalte, bedeutet (auch) Hoffnung. Hoffnung, dass es uns gelingt, Herz und Verstand zu vereinen – für Solidarität und Humanität.

Vanesco
Juni 2000
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